DIY & Nähblog


Helgoland

 

Alle Jahre wieder: Geburtstagsflucht! In der 2016er Ausgabe nehme ich euch nachträglich mit nach Helgoland. Eine Insel in der Nordsee - nicht groß, aber voll großartiger Naturschönheit! Per Fähre in knapp 2,5 Stunden von Cuxhaven aus zu erreichen, letztes Wochenende glücklicherweise über die sehr ruhige See und das bei vorzüglichem Kaiserwetter. 
Was jetzt folgt, sind einige Helgoland-Highlights in Stichworten, dann ein paar Eindrücke in Bildform und am Schluss noch ein paar Tipps von einem frisch gebackenen Helgoland-Fan (mir). Die Stichworte fangen an: Robbenbabys auf der Düne, Wind, Sonne, mehr Wind, mehr Sonne, Glühwein, Fisch essen in Weddigs Fischerstube, übernachten im Hotel auf den Hummerklippen, ein Inselspaziergang, gucken, ob die lange Anna noch steht und dann völlig müde von zu viel Frischluft und durchgepustet auf der Fähre einschlafen. Hach… Gut. Jetzt die Bilder.
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7 Jahre später

 

Man mag ja nun von der Hamburger Elbphilharmonie halten, was man will mit ihren ganzen fehleingeschätzten Kosten, Baudauer und so weiter – das fertige Gebäude sieht nun aber schon ganz schön beeindruckend aus. Sowohl im nebulösen winterlichen Abendlicht als auch tagsüber, wenn sie ihre Hamburger Umgebung reflektiert. Nicht schlecht. 

 

Nun, da sie fertig ist, kann man sie sogar schon vor dem offiziellen Programmbeginn im Januar 2017 ganz ohne Konzertanlass besuchen. Für 2 Euro mit Voranmeldung und für umsonst, wenn man sich aufs spontane Glück eines vorhandenen Tickets verlassen will, kann man hinauf zur Plaza fahren, in knapp 40 Metern Höhe die Aussicht genießen, einen Drink in der Hotelbar nehmen, ein Biertasting machen, vielleicht sogar einem kleinen Konzert im Foyer lauschen – lediglich in die Konzertsäle kommt man nicht hinein. Und die Aussicht von der beleuchteten Plaza über die Hafencity und bis zu den Landungsbrücken ist natürlich auch nicht ohne. Wer sich besonders für lustige und erstaunliche Zahlen und Fakten rund um das Bauwerk interessiert, kann sich außerdem beim NDR schlau machen: Abgesehen von den knapp 870 Millionen Euro (statt der ursprünglich geplanten 77 Millionen), die das gute Stück nun am Ende gekostet hat, wiegt es so viel wie 722 A-380 Airbus Flugzeuge und bietet im Großen Konzertsaal Platz für 2.100 Besucher. Alles Weitere wie gesagt beim NDR – oder eben ihr schaut sie euch selbst an…

 

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Hallo Holly!

 

Fragt mich nicht warum, aber dieses Stirnband heißt jetzt Holly. Also, begrüßen wir sie doch einmal in der Runde: Hallo Holly! :) HOLLY ist nach meinem Regenbogen-Pullover und dem Resteschal (naja, der nur so irgendwie) nun die nächste kostenlose Strickanleitung hier im Blog und liefert vielleicht noch ein wenig Inspiration für selbst gemachte Weihnachtsgeschenke...? Holly ist zum Beispiel perfekt für alle, die es zwar gerne warm um die Ohren haben, sich jedoch nicht immer die Frisur von einer Mütze ruinieren lassen wollen. Hätte ich selbst sowas wie eine Frisur, wäre das für mich jedenfalls ein ziemlich gutes Argument. Aber ich denke mal, Zopf oder halber Knödel zählen nicht wirklich als schwer zu ruinierende Frisur –– nunja, ich denke, das ist ein anderes Thema. Zurück zu Holly. So sieht Holly aus und unterhalb der nachfolgenden Bilder steht, wie ihr euch eure eigene Holly strickt :) Viel Spaß! 

 

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Upcycling-Projekt: Resteschal!

 

Vielleicht – ok, ganz sicher – hab ich schon mal erwähnt, dass ich ein kleiiines Wollsuchtproblem habe. Der Schrank ist vollgestopft mit diversen Tüten Wolle. Den meisten (unangebrochenen) Knäueln ist tatsächlich auch mindestens ein konkretes Projekt zugedacht, nur was ist mit denen, die von bereits fertigen Sachen übrig geblieben sind? Halbe, Viertel oder sogar ganze übrig gebliebene schöne Wollknäuel in verschiedensten Farben, Materialien, Stärken und so weiter. Tja, was macht man damit. Wegschmeißen kommt nicht in Frage. Und dann? Es gibt nur wenige Projekte, bei denen man tatsächlich nur so kleine Mengen an Wolle benötigt. Eine der Möglichkeiten (und mein aktuellstes fertiges Aufräumprojekt): Gut nach Farben und Garnstärken sortieren und Resteschals machen! 

 

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Stricken außerhalb der Komfortzone

 

Neue Sachen lernen ist großartig. Bis zum Erfolgserlebnis ist es allerdings oft ein langer Weg und unterwegs möchte man manchmal am liebsten ausrasten, aufgeben oder sich selbst für unfähig erklären. So geht es mir jedenfalls manchmal – zum Beispiel, wenn ich mich an neue DIY- und Strickprojekte herantraue. Aktuelles Stichwort: Patentmuster mit Hilfe von Zu- und Abnahmen stricken. Ich weiß nicht, wie ich das in den Jahren vor leicht zugänglicher Bewegtbild-Hilfe in Form von Online-Tutorials gemacht hätte – denn die Bücher, die ich zum Thema besitze, sind für Anfänger wie mich eine echte Herausforderung und nur mit Hilfe der Illustrationen und Beschreibungen würde ich wahrscheinlich immer noch auf Seite 3 festhängen. Ein Glück gibt es ja aber – Internet und stetig wachsender Anzahl an Tutorials zu jedwedem Thema sei Dank – inzwischen Hilfe für Fälle wie mich. Und bei all dem Gemecker über die Reise zum Verständnis neuer Techniken: Wenn man dann endlich ein neues Strickmuster verstanden hat, sind jeglicher Ärger und Frustration verschwunden und die Freude überwiegt.

 

Was mir hilft, um Durststrecken zu überstehen und mich an neue Projekte zu wagen? Hier kommen meine persönlichen Erfahrungsberichte.

 

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Ostsee-Tour

 

Man muss ja gar nicht weit reisen, um was Schönes zu sehen. Von Hamburg aus ist man schnell irgendwo. Zum Beispiel an der Ostsee. Dort haben wir am Wochenende eine kleine Tour gemacht – ganz einfach, weil man so viele schöne Orte in der Nähe hat und trotzdem noch nie dort war. Also gab es eine kleine Rundfahrt über Rostock (wenn es nicht gerade um Fußball geht, kann man sich als Hamburger durchaus dorthin trauen), Warnemünde, Bad Doberan, Heiligendamm, Kühlungsborn und wieder zurück. Viel herrliche windige Seeluft geatmet, viel ungesundes mit Schlagsahne verdrückt, die größten Möwen der Welt gesehen und abends vor lauter Frischluft todmüde ins Bett gefallen. Und so sah es aus. 

 

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kostenlose Anleitung: so strickst du einen Regenbogenpullover

 

 

Wie vor kurzem versprochen kommt nun endlich die Anleitung für meinen Regenbogenpullover! Auf dass noch mehr von uns in bunter Bonbonfarbener Regina Regenbogen inspirierter Garderobe unterwegs sind, juhu! Ich habe für meinen Pullover jedenfalls schon eine ganze Menge Kommentare bekommen – im echten und im Online-Leben. Vielleicht gibt's dann ja für die nächste Sommersaison ein Update für eine kurzärmelige Variante. Das könnte ich mir nämlich auch sehr gut vorstellen. Am Strand sitzen (das kann man sich ja ohnehin immer sehr gut vorstellen), eine frische Kokosnuss mit Strohhalm und Schirmchen in der Hand und überm Bikini so ein leichtes, in Regenbogenfarben gestreiftes Top. Nunja. Nächste Saison dann. Jetzt erstmal der Regenbogen-Pullover, der garantiert ein bisschen Sonne in den kühler werden Alltag bringt. Und das kann ja schließlich auch nie schaden…

 

Die Anleitung folgt nach den Bildern.

>> Looking for an English version of this pattern? This is your link

 

 

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Rainbow Sweater Love

 

So. Jetzt fehlen nur noch ein Einhorn (oder wahlweise ein fliegendes Pferd, das wäre auch ok) und eine Tüte Glitzer, und schon könnte ich als Komparse bei Regina Regenbogen einsteigen. Damit würde ein wahrhaftiger Kindheitstraum in Erfüllung gehen… Einen kleinen Schritt in die richtige Richtung macht mein neuer, selbst gestrickter Regenbogenpullover aber zum Glück auch schon ohne die passenden Accessoires. Der ist sooo herrlich kitschig – und mit seinen vielen schönen bunten Farben herrlich für die sich einschleichende kältere Saison geeignet. So, und jetzt alle festhalten – hier kommen die Bilder, die ein bisschen aussehen, als wären sie direkt aus einer Bonbontüte gefallen. Mjam! 

 

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Premiere: Mein 1. Instagram-Takeover für Loveknitting.com

 

Gestern war ich ein bisschen aufgeregt: Mein allererstes Instagram-Takeover stand an. Einen ganzen Tag lang durfte ich den Account von LoveKnitting.com übernehmen und ein bisschen was aus meinem Leben als Stricksüchtige berichten, meine aktuellen Lieblingsprojekte zeigen und einen Einblick geben, wie ich plane und mir Inspiration suche. Bei LoveKnitting findet ihr nicht nur jede Menge tolle Bilder auf Instagram, sondern auch Strick- und Häkelanleitungen auf der Webseite und könnt alles für eure Wollsucht shoppen. Wenn ihr selbst Anleitungen entwerft, könnt ihr diese sogar in der Community hochladen und mit anderen Strick- und Häkelsüchtigen teilen. Wer LoveKnitting noch nicht folgt, kann das hier bei Instagram nachholen und sich dann meine und natürlich jede Menge weitere Bilder anschauen. Für alle, die nicht bei Instagram unterwegs sind, gibt's hier noch mal einen kleinen Rückblick. 

 

1.000 Dank nochmals an LoveKnitting, dass ich einen Tag lang das Instagram-Ruder übernehmen durfte. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht! 

 

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Endlich Socken stricken lernen

 

Der x-te Anlauf. Endlich geschafft: Socken gestrickt! Ohne die Videoanleitung von nadelspiel.com wäre es wohl auch dieses Mal nichts geworden. In dem mehrteiligen YouTube-Kurs geht es allen Etappen des Sockenstrickens in verdaulichen Häppchen an den Kragen. Oder besser Schaft. Oder an die Ferse. Nunja. So oder so: an jeder schriftlichen Anleitung bin ich bisher gescheitert – diese Video-Reihe hat nun das Eis gebrochen. Danke! 

 

Nachdem die erste Hürde nun genommen ist, habe ich mir – motiviert bis zum Umfallen – ein ganzes Buch zum Thema Socken stricken für Anfänger bestellt. Ich hab schon mal reingeluschert und möchte am Liebsten schon wieder zehn Projekte gleichzeitig anfangen. Die arme Familie… Da wird es, wenn es denn weiterhin so viel Spaß macht, Weihnachten wahrscheinlich hauptsächlich Socken hageln. Und dann alle so "Waaaahnsinn…" 

 

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Schöne Notizbücher und ein paar Bullet Journal Layouts

 

So langsam ist es zur Routine geworden, der nahezu alltägliche Gebrauch meines Bullet Journals. Klar, es gibt auch mal den einen oder anderen Tag, an dem ich nicht meine Stifte in die Hand nehme und plane oder den Tag noch mal Revue passieren lasse – diese werden allerdings immer seltener. Bullet Journaling ist Teil meiner täglichen Routine geworden – und daher war ich auch glücklich, als ich dieses neue, wunderhübsche Notizbuch von Sylke von scatoli – einem Online-Shop für handgemachte Papeterie-Artikel, bekam. In meinem aktuellen Bullet Journal von nuuna gibt es zwar noch einige freie Seiten, aber diese werden täglich weniger. Vor allem im Urlaub wurde das gute Stück gerade erst für Skizzen, Reiseberichte und jede Menge Blog-Planung genutzt. 

 

Jetzt aber zurück zum heutigen Tipp des Tages, der mir mein neues handgemachtes Notizbuch beschert hat: 

 

 

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Gelb und Grau in den Herbst

 

So. Und schon ist es fast wieder soweit. Herbst. Ich mag den ja. Klar, nicht unbedingt die stürmisch-matschigen grauen Tage. Dafür allerdings die goldenen, kalt-sonnig und trockenen umso mehr – so wie gestern. Da kann man (bzw. könnte man, wenn man denn nicht ins Büro müsste) dann auch mit was warmen um den Hals draußen spazieren gehen, sich ein bisschen den Wind um die Nase pfeifen und trotzdem die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und abends dann guten Gewissens auf eine Runde Knitflix wieder aufs Sofa fleezen. Herrlich!

 

Bevor der Herbst nun aber vollständig wieder bei uns einzieht, habe ich schon mal ein wenig geübt und mich an den Stricknadeln darauf vorbereitet. Mit folgendem Loopschal. In dezentem grau mit ein bisschen Farbe dran. Nur für den Fall, dass die Herbstsonne doch nicht durchscheinen sollte…

 

 

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Provence und Côte d'Azur

 

Vor ziemlich genau 15 Jahren war ich zum ersten Mal in der Provence und an der Côte d'Azur – damals noch mit der Schule. Wir schaukelten in einem Reisebus durch die Serpentinen und Platanenalleen und einer unserer Lehrer, die die Fahrt begleiteten, wurde nicht müde, uns immer wieder ein und den selben Witz zu erzählen (und als keiner mehr lachen wollte, uns vorzuwerfen, seine Witze wären Perlen vor die Säue). 

 

Dieses Jahr ging es bequemer zur Sache, zumindest was die lange Busreise angeht: Mit dem Flieger ging es bis Nizza und weiter dann mit dem Mietwagen durch die Serpentinen und vorbei an den nicht mehr blühenden Lavendelfeldern bis zu unserem ersten Ziel in der Nähe von Castellane und schließlich zurück an die Riviera. Was schlechte Witze (unter anderem natürlich auch besagten ollen Hut) angeht, kann ich mich allerdings nicht von sämtlicher Schuld freisprechen. 

 

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photo walk: Hamburg City Nord

Hamburg City Nord

 

Die City Nord in Hamburg – im Stadtbild bekannt für ihre alten, klobigen Konzern-Gebäude und eine Architektur, die heute unter dem Stichwort #brutalism schon wieder irgendwie schön ist. Eindrucksvoll auf jeden Fall. Großkonzerne wie ERGO oder Edeka haben dort ihren Sitz, außerdem verfällt dort langsam die eindrucksvolle Postpyramide, während nur ein paar Gebäude weiter ein neues Hotel in die Höhe gezogen wird. Auf jeden Fall gibt es einiges zu staunen in der City Nord, vor allem für Freunde der Beton-Architektur und brutaler Schön-Schaurigkeit. Anfang Juli luden einige der City Nord Unternehmen sogar zu einem Tag der offenen Tür ein. In diesem Sinne – hereinspaziert!

 

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Von der Heide und den Heidschnucken

 

Eins vorweg: Die Heidschnucken haben wir nur einmal kurz im Vorbeifahren gesehen. Ansonsten waren zurzeit keine in der Lüneburger Heide unterwegs – das hat dem wunderschönen Naturspektakel aber zum Glück überhaupt nicht geschadet. Es war ein Traum. 

 

Von Hamburg aus kann man sich bequem auf den Weg machen und nach knapp 40km Autofahrt von der A7 abfahren und schon ist man da. Unser Startpunkt war Undeloh. Von dort aus sind wir – schnell noch einen Coffee to go auf die Faust im Heide Erlebnis Zentrum – auf dem Heidschnuckenweg los marschiert. Die Idee mit dem Kaffee zum Mitnehmen entpuppte sich nach einer Weile als reichlich blöde Idee: Es gibt nirgendwo Mülleimer und so mussten die Becher dann mit Servietten ausgestopft im Rucksack ausharren, bis wir zum nächsten Dorf kamen. Profi-Tipp also: Potentiell notwendige Koffein-Infusionen lieber vor dem Start abfrühstücken. Aber zurück zum Wanderweg…

 

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