Tchibo Blogparade: Wie gestalte ich mein persönliches Scrapbook?

 

"Wie gestalte ich mein persönliches Scrapbook?" - gute Frage, habe ich ja schließlich bislang auch noch nie gemacht. Schon mal ein guter Grund, die Einladung zu meiner zweiten Tchibo-Blogparade unter eben diesem Motto anzunehmen. Challenge accepted. Ein weiterer guter Grund: Ich arbeite gerne mit Papier und liebe schöne Papeterie-Produkte! Und drittens: es ist doch einfach zu schade, dass die meisten Bilder, die man macht, nur digital existieren. Klar, Smartphone & Co. machen es uns besonders leicht und helfen uns dabei, noch mehr Momente einzufangen. Und dennoch ist es dann umso schöner, wenn man sich ab und zu etwas Zeit nimmt und einige Highlights wie Reisen oder besondere Anlässe und Momente von der Festplatte oder vom Smartphone holt. 

 

Wie startet man sein erstes Scrapbook-Projekt?!


 

Was für mich nicht ganz leicht war: das richtige Thema zu finden. Nach längerem hin und her habe ich mich schließlich dafür entschieden, mit einem Album über meine zwei Wochen Kalifornien vor zwei Jahren zu machen. Auch, wenn ich "nur" zum Arbeiten dort war: Ich wollte die Bilder schon seit Ewigkeiten ausdrucken - also sollte das jetzt die Gelegenheit werden. Und es wird definitiv nicht das letzte Album bleiben, so viel kann ich jetzt schon sagen! 

 

Ebenso wichtig wie das Thema ist dann als nächstes der Stil des Scrapbooks. Wenn man im Netz durch verschiedene Scrapbooking-Blogs stöbert, kommt einem von super-kitschig bis richtig schön und stylish einfach alles unter. Wichtig war für mich, auf gar keinen Fall irgendein Layout zu kopieren, sondern wirklich etwas eigenes zu gestalten und nicht nur Fotos, sondern auch eigene Illustrationen mit einzubringen. Inspirationen aus dem Netz sind natürlich erlaubt. Und zum Glück gab es von Tchibo für den Wettbewerb ein wirklich wahnsinnig umfangreiches Paket mit vielen tollen Sachen! 

 

Fertig geworden bin ich mit dem California-Album übrigens noch lange nicht, aber der Startschuss ist gefallen und ich freu mich schon aufs Weiterbasteln! 

 

CALIFORNIA-Cover aus Pappe. Die Ausschnitte mit verschiedenen Fotos und Bastelpapier unterlegt und mit Seemannsgarn zusammengebunden. Der Diamant aus Garn kann als Lesezeichen benutzt werden.

Wenn man die Buchstaben auf dem Cover ordentlich ausschneidet, kann man sie noch hervorragend für die nächste Seite verwenden. Mit Masking Tape zusammen sieht das dann auch auf dem hochwertigen Strukturpapier richtig gut aus.

Schichtarbeit: bunter und einfarbiger Tonkarton und Masking Tape. Dekoriert mit verschiedenen Effekt-Stiften, selbst klebender Spitzenborte und eigenen Illustrationen. 

Das bunte Bastelpapier ergibt in den pinken Abstufungen einen schönen Verlauf. Auf der anderen Seite gibt's ein paar Herzen - mühselig mit dem Präzisionscutter ausgeschnitten (mein älteres Modell hätte das nicht mitgemacht). Flamingo-Illustration obendrauf, fertig. 

Santa Cruz: Passend zum Whale Watching ein paar Illustrationen, ansonsten mit zwei Farben Deko-Tape ganz schlicht gehalten.


 

Noch ein kleiner Tipp für alle (ebenso wie ich) blutigen Scrapbooking-Anfänger: legt euch unbedingt vor dem Start eure Geschichte oder die Reihenfolge der Fotos zurecht. Ich habe nach den ersten paar Seiten noch einmal alles umgeschmissen und dann noch einmal von vorne angefangen. Es hilft sehr, schon im Vorfeld zu überelgen, welche Bilder auf welche Seite sollen und was man dazu erzählen möchte. 

 


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Kommentare: 1
  • #1

    Sissi (Mittwoch, 26 Februar 2014 12:03)

    Also für dein erstes Scrapbook, ist das sehr schön geworden. Du hast dir wahnsinnig Mühe gemacht! Aber so ein toller Urlaub muss einfach festgehalten werden! Ich fange auch grade erst mit Scrapbooking an und bin noch am zusammenstellen der Grund Zutaten. So ein Paket hätte da natürlich super gepasst.

    Glg von Sissi