Kreatives Chaos beherrschen

 

Wer wie ich von Natur aus eher zur Unordentlichkeit neigt und darüberhinaus auch noch auf kleinem Raum lebt, braucht ein gutes System, mit dem man seinen gesamten DIY-Bestand schnell und einfach übersichtlich hält. Ich wünsche mir oft, ich hätte ein groooßes Arbeitszimmer, bei dem ich angefangene Projekte auch einfach mal ein paar Tage liegen lassen kann, ohne dass es stört, aber da mein Arbeitstisch auch gleichzeitig mein Esstisch ist, funktioniert das nicht so wirklich. Hinter meinem Esstisch steht ein obligatorisches Expedit-Regal (jaja), in dem ein Großteil meiner Sachen verschwindet. Die vier "unsichtbaren" Fächer unterhalb der Tischplatte sind mit Kisten voller Stoff, Wolle und diversen Ordnern gefüllt. Den sichtbaren Bereich habe ich etwas übersichtlicher, dekorativer und mit den Dingen gefüllt, die ich besonders häufig benötige. Meine drei Tipps, wie man sein kreatives Chaos beherrscht:

 

1. Dinge nach Thema sortiert "verschwinden lassen"

Alles hat seinen Platz: Kleine Kisten, Boxen, Einmachgläser - all das sind Stauraum-Einheiten, die nicht nur schön aussehen, sondern einem auch hervorragend dabei helfen, den Überblick zu behalten. Außerdem kann man mit Hilfe von solchen Dingen auch noch weiteren Platz zum Verstauen erschließen - wie beispielsweise meine mit Geschenkpapier beklebten Kisten mit Büromaterial, die auf der Fensterbank ihren Platz gefunden haben.

 

 

2. Selbst gemachte (praktische) Deko-Elemente mit einbringen

Wenn man seine eigenen DIY-Projekte stets vor Augen hat und sich daran erfreuen kann, ist das der beste Ansporn für neue tolle Projekte! Ein DIY-Stiftehalter aus Beton, die Einweckgläser mit den aufgeklebten lackierten Rehkitzen oder die Superhelden-Buchstütze mit den "italienischen Schuhen" - meine selbst gemachten Deko-Elemente wechseln ab und zu, aber irgendetwas ist immer dabei!

 

 

3. Mut zur Lücke!

Auch, wenn der Platz nicht endlos vorhanden ist: wenn zwischendurch nicht alles bis unters Dach vollgestopft ist, fühlt man sich freier. Mir hilft das, die Übersicht zu behalten und außerdem neige ich dann eher dazu, die Ordnung beibehalten zu wollen. Blickt man nicht auf überfüllte Regalfächer, fällt es leichter, den Kopf frei zu bekommen und die Ideen besser sprudeln zu lassen!

 


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