Tools für Blogger

 

Manchmal bekommt man als Blogger Nachrichten über seine Webseite. Ich freu mich dann ja immer riesig! Manchmal ist es Lob, manchmal Kritik und immer häufiger sind es auch Fragen, die sich nicht um eine bestimmte DIY-Anleitung, sondern ganz allgemein um das Setup meines Blogs drehen: Welche Tools benutzt du so für deine Webseite und für deine Bildbearbeitung? Wie heißt das Design/Theme deiner Webseite? Nicht, dass ich in Zukunft nicht auch immer gerne auf diese Fragen antworten würde – ich dachte nur, ich schreibe es einfach mal für die allgemeine Leserschaft auf. Vielleicht ist ja auch der ein oder andere dabei, der das zufällig auch wissen, aber nicht unbedingt eine E-Mail dafür schreiben wollte oder sich nicht getraut hat zu fragen. Na denn – los geht's mit der ersten kurzen Fragerunde. 

 

Meine Webseite


Wer schon mal einen Blick auf meine About-Seite riskiert hat, weiß es schon. Ich arbeite im "echten Leben" bei Jimdo und deshalb ist auch meine Webseite mit Jimdo gebaut. So weit, so gut. Hier noch ein paar mehr Fakten zur Seite.

 

Mein Design: MIAMI BORDEAUX (Update: August 2017)

Mein MIAMI Style: Im Content Bereich mag ich es leicht transparent. Dadurch kommen Hintergrundbilder super zur Geltung, ohne die Lesbarkeit zu gefährden.

Mein BORDEAUX Style: Alles schön schlicht in weiß. Die Hintergrundbilder sieht man im oberen Teil der Webseite aber immer noch.

Meine Schriftarten: Julius sans One für die Headlines und Open Sans für den Fließtext. Ich mag es übersichtlich und clean, daher ist das Auffälligste an der Überschriften-Font, dass sie in Kapitälchen daherkommt und die Schrift für den Fließtext ist auch sehr simpel und gut lesbar gewählt.

Weitere Schriftarten: Kaufe ich gerne bei myfonts.com. Super Auswahl an hochwertigen Schriften. Immer mal wieder reinschauen, um vielleicht das eine oder andere Angebot zu erwischen. Kostenlose Fonts gibt es bei dafont.com. Hier unbedingt immer auf die Lizenzbedingungen schauen – nicht alle Schriften können einfach so benutzt werden.

Mein Tipp: Für einzelne Blog-Artikel unterschiedliche Hintergrundbilder wählen, zum Beispiel euer Lieblingsbild des gesamten Posts oder eins, das einfach farblich besonders gut passt. Das macht jeden Post individuell zum Hingucker und man bleibt trotzdem schön seinem Stil treu.

 

Wie machst du deine Fotos?


Kommt drauf an. Fast alle Bilder, die in meinem Instagram-Feed auftauchen, sind mit dem iPhone gemacht. Und jetzt höre ich mich zwar an wie meine Mutter, aber: es ist wirklich erstaunlich, was für großartige Bilder mit diesem Ding inzwischen möglich sind!! Für DIY-Tutorials und Travelbilder wird dann allerdings doch die Spiegelreflex aus dem Schrank geholt. Vor ein paar Jahren habe ich meine Steuerrückzahlung in eine Nikon D5100 SLR-Digitalkamera (und ein extra Objektiv) reinvestiert. Es ist nicht die größte und lichtstärkste Kamera der Welt, aber ich mag sie immer noch und sie macht – finde ich – einen guten Job.

 

Wenn ich selbst auf Bildern zu sehen bin, dann habe ich diese entweder per Fernauslöser im Quasi-Selfie-Modus gemacht (dauert zum Glück überhaupt nicht lange, weil ich mir gaaaar nicht doof dabei vorkomme) oder ich hatte das große Glück, dass ich Unterstützung von Profis bekommen habe. Wie viele Bilder schon Alina oder Zett für mich gemacht haben – hach, wenn ich euch nicht hätte… ♡  Oder der "Instagram-Hubby" muss ran, aber ich hab da so ein Gefühl, dass das nicht unbedingt sein Lieblings-Hobby ist... ;)

 

Produktfotos sind noch mal eine andere Sache. Bei Schritt-für-Schritt-Anleitungen muss man gut erkennen können, was gerade an welcher Stelle gemacht oder genäht wird. Da wäre es manchmal schon toll, ein großes Studio mit perfekter Beleuchtung und Backdrops zu haben. Zurzeit muss es halt so gehen.

 

Fertig gestellte DIY-Projekte präsentiert man am besten in einem natürlichen Ambiente oder vor einem möglichst übersichtlichen Hintergrund. Dafür baue ich mir oft eine richtig minimalistische Version einer Lightbox zusammen (siehe Bild). Nimmt keinen Platz weg und ist zackzack auf- und abgebaut.


Meine Tools für die Bildbearbeitung


Mein Lieblings-Tool: Canva. Hiermit bastle ich all meine Titelbilder für die einzelnen Blog-Artikel oder füge kurze Beschriftungen in Fotos hinzu, zum Beispiel bei Schritt-für-Schritt-Tutorials. Ihr könnt dort einfach eure Bilder hochladen und dann drauflos werkeln. Dabei könnt ihr einfach eine Vorlage mit vorgegebener Größe auswählen oder eure Custom-Dimensions eingeben. Das macht bei Blog-Titelbildern natürlich Sinn, damit die Breite auch immer stimmt. 

Canva Designschule
Canva Designschule

Das geht alles bei Canva: Banner, Störer, Icons und Buttons hinzufügen, Schriftvorschläge nutzen, ganze Präsentationen bauen, Social Media Posts vorbereiten (Canva hält Vorlagen in den richtigen Größen für alle wichtigen Social Media Plattformen bereit), eure eigenen Schriften integrieren, anhand eurer Brandfarben Vorschläge generieren lassen und so weiter. I love it! Im Canva-Blog gibt es außerdem unzählige großartige Tipps. Kein Wunder, dass sie den ganzen Blog einfach nur Designschule nennen. 


Was leider noch nicht mit Canva funktioniert: Verläufe über Bilder legen so wie auf meiner DIY-Übersichtsseite. Hierfür muss dann doch ein Klassiker ran: Adobe Photoshop oder Illustrator. Die nutze ich auch ansonsten gerne für die Erstellung von Visuals. 

 

Und sonst so…?


Tjaaaa. Natürlich gibt es noch ein paar mehr Tools, die man in seinem Blog-Alltag nutzt. Zur Planung, für die Statistiken, natürlich zur Umsetzung der DIY-Projekte selbst und so weiter. Was die Visualisierung angeht, sind dies jedoch erstmal grob die Wichtigsten für mich. Wenn ihr noch weitere Tipps habt oder spezielle Tools nutzt, die für euch unabkömmlich sind, dann lasst es mich gerne wissen! :) Oder gibt es noch andere Fragen, die euch unter den Nägeln brennen und die hier unbedingt mal beantwortet gehören? 

 

In diesem Blog-Artikel nutze ich einen Amazon Partner-Link. 

Was heißt das?