7 Jahre später

 

Man mag ja nun von der Hamburger Elbphilharmonie halten, was man will mit ihren ganzen fehleingeschätzten Kosten, Baudauer und so weiter – das fertige Gebäude sieht nun aber schon ganz schön beeindruckend aus. Sowohl im nebulösen winterlichen Abendlicht als auch tagsüber, wenn sie ihre Hamburger Umgebung reflektiert. Nicht schlecht. 

 

Nun, da sie fertig ist, kann man sie sogar schon vor dem offiziellen Programmbeginn im Januar 2017 ganz ohne Konzertanlass besuchen. Für 2 Euro mit Voranmeldung und für umsonst, wenn man sich aufs spontane Glück eines vorhandenen Tickets verlassen will, kann man hinauf zur Plaza fahren, in knapp 40 Metern Höhe die Aussicht genießen, einen Drink in der Hotelbar nehmen, ein Biertasting machen, vielleicht sogar einem kleinen Konzert im Foyer lauschen – lediglich in die Konzertsäle kommt man nicht hinein. Und die Aussicht von der beleuchteten Plaza über die Hafencity und bis zu den Landungsbrücken ist natürlich auch nicht ohne. Wer sich besonders für lustige und erstaunliche Zahlen und Fakten rund um das Bauwerk interessiert, kann sich außerdem beim NDR schlau machen: Abgesehen von den knapp 870 Millionen Euro (statt der ursprünglich geplanten 77 Millionen), die das gute Stück nun am Ende gekostet hat, wiegt es so viel wie 722 A-380 Airbus Flugzeuge und bietet im Großen Konzertsaal Platz für 2.100 Besucher. Alles Weitere wie gesagt beim NDR – oder eben ihr schaut sie euch selbst an…