Justine Sweater – vorne business, hinten party

 

Meine zweite Anleitung für einen DIY-Strickpullover ist so gut wie fertig. Dieses Mal ging es auch deutlich schneller als noch mit dem Regenbogenpullover von letzten Mal. Und warum? Ich hatte eine riesengroße Hilfe: den Online-Kurs "Designe deinen eigenen Pullover" von Makerist, in dem gerade ich so eiiiiniges darüber gelernt habe, wie man sein eigenes Strickpullover-Design entwirft, in eine Strickanleitung übersetzt und dann ohne Haare raufen und anschließende Überraschungen umsetzen kann. Mein erster Gedanke: Ach, so geht das auch?! Allerdings – Planung ist nämlich die halbe Miete. Bisher lief das bei mir immer folgendermaßen: Idee im Kopf, schnelle Skizze, kleinstmögliche Maschenprobe, ausprobieren. Wenn's klappt: Anleitung draus machen. Hat zwar auch funktioniert, nur der Weg bis zum erfolgreich fertig gestrickten Pullover entsprach dann halt eher der trial and error Methode. Inklusive einiger Wutanfälle im stillen Kämmerlein, einer Menge aufribbeln und neu machen und Anleitungensnotizen, bei denen ich hinterher große Mühe hatte, durch meine eigenen Gedanken durchzusteigen. 

 

Makerist sei Dank hat das jetzt hoffentlich ein Ende. Der Pullover, den ich euch heute vorstelle, ist jedenfalls vergleichsweise stressfrei entstanden. Wie im Kurs empfohlen, habe ich mich brav von der Skizze über die gründliche Maschenprobe und das sorgfältige Ausrechnen bis hin zum Loslegen durchgearbeitet. Und siehe da: Es funktioniert! So ein bisschen – vermeintlich lästige – Vorarbeit erspart einem jede Menge Haare raufen und fluchen. Jetzt muss ich "nur noch" das mit dem Stricktempo besser hinkriegen, und dann könnte ich den lieben langen Tag an neuen Ideen und Strickpullover-Designs feilen. Wäre schön, wenn es dafür auch noch einen Online-Kurs gäbe… 

 

Apropos andere Online-Kurse. Wer nicht gerade seine eigenen Designs entwerfen möchte und auf der Suche nach anderen Strick- und DIY-Kursen (nähen, basteln, sticken, designen, backen) ist, der wird bei Makerist bestimmt glücklich. Schaut also unbedingt mal auf der Webseite vorbei. Es gibt natürlich auch Kurse für jedes Strick-Level, von den Basics bis hin zu Profi-Patentstrick-Kursen. Alles dabei. Alle Kurse sind in verdauliche Video-Happen aufgeteilt und ausführlich und verständlich erklärt – einige Einsteiger-Tutorials sind sogar kostenlos, zum Beispiel dieser Kurs hier für Strickanfänger. Und dann kann es ja auch schon fast losgehen mit dem eigenen Strickpullover, oder?

 

justine – bringing sexy back

 

Zurück zum heutigen Pullover-Modell. Darf ich vorstellen? Das ist mein neuer JUSTINE SWEATER. Ganz dezent in winterlichen Farben, aber dafür mit einem kleinen Hingucker – die überkreuzte Wickeloptik auf der Rückseite – dem der Pullover auch schließlich seinen Namen zu verdanken hat: JUSTINE, ganz frei nach Justin Timberlakes "Sexy Back". Offensichtlich, oder? :) Na wie auch immer: Ich mag einfach schöne Rücken-Ausschnitte und hoffe, damit bin ich nicht die einzige hier.

 

Jetzt aber erstmal ein paar Bilder. Die niedergeschriebene Anleitung folgt dann für euch in den nächsten Tagen, zusammen mit einer kleinen (und für mich ein bisschen aufregenden) Ankündigung, und ich hoffe, ihr freut euch schon drauf und habt Lust, euch eure eigene JUSTINE zu stricken. 

 

 

Seht ihr die Skizze in meinem Notizbuch? Was jetzt vielleicht auf den ersten Blick immer noch wie ein ziemliches Durcheinander aussieht, ist deutlich systematischer als meine bisherigen Pulloverdesign-Versuche. Ich hätte die Skizze nur etwas größer machen können… Und keine Sorge: Die Anleitung, an der ich gerade noch bastle, wird garantiert auch schön übersichtlich :)

 

 

So sieht er also aus, mein neuer JUSTINE-Pullover. Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden, dass aus meiner Idee und kleinen Skizze tatsächlich durch ein wenig rechnen und kalkulieren ein Strickmuster entstanden ist, dass hervorragend für mich funktioniert hat und das ich in Bälde mit euch teilen kann!