Geschenk-Karten aus Altpapier

 

Wir bestellen doch alle gern online und finden Altpapier wegbringen hinterher dann aber extrem doof. Wenn man die Menge an Altpapier, die man zum Container tragen muss, ein bisschen reduzieren möchte, kann man aus den alten Amazon- und weiteren Kartons einfach noch mal was machen. Die Deckel eignen sich nämlich hervoooorragend dazu, zu hübschen Geschenk-Anhänger (wie hier im Beispiel - funktionert natürlich als normale Grußkarte) weiterverarbeitet zu werden. Ganz einfach und mit wenigsten Mitteln - und dann sieht es auch noch schön aus! Jedenfalls, wenn man so sehr auf den Naturpapier-Look steht wie ich. Je nach Schriftart, die man für seine selbst gebastelten Karten wählt, passen diese dann auch zu nahezu jedem Anlass: Hochzeit, Geburtstag, Muttertag, zur Aufmunterung, als Gute-Besserungs-Karte und und und. Ach, Gründe gibt es ja eigentlich immer. 

 

Alles, was man an Material benötigt:

  • ein Stück Karton/Pappe
  • Bleistift, Radiergummi, Lineal, Cutter, Fineliner

 

Wer sich selbst keine Schrift ausdenken möchte, dem empfehle ich für jede Lebenslage dafont.com. Viele der Schriften sind kostenlos für den privaten Gebrauch nutzbar und man kann sich seinen Wunsch-Text sogar in einer Vorschau ansehen, sodass man für die Kartenbastelei gar keine Schrift herunterladen muss! Und dann geht's los:

 

 

1. Was schreib ich und wohin?

Wenn man sich für ein Format entschieden hat - hier 5x7cm große Geschenkanhänger - muss man sich als nächstes überlegen, welche Worte man wählen möchte. Sobald das klar ist, wird der Platz eingeplant. Nichts ist ärgerlicher, als einfach drauflos zu schreiben und am Ende der Pappe sind noch ein paar Buchstaben übrig... Für den Love-Schriftzug habe ich auf dem Anhänger zentriert das Gitter für die vier Buchstaben vorskizziert, damit das Ergebnis schön gleichmäßig wird. 1cm pro Buchstabe macht in diesem Fall auf der linken und rechten Seite jeweils 0,5cm Rand.

 


 

2. Erst skizzieren, dann nachmalen.

Das im ersten Schritt gezeichnete Gitter hilft hervorragend dabei, die Buchstaben gleichmäßig auf die Pappe zu bringen. Wenn man zufrieden mit der Bleistift-Skizze ist, kann man sich ans Nachmalen machen. Schön langsam und mit ruhiger Hand ans Werk gehen, dann gelingt es besser! Kleine Unebenheiten lassen sich prima ausgleichen - und wenn nicht, dann geben sie eurer Karte eben eine extra persönliche Note, das macht ja auch nix! 

 

 

3. Ausprobieren!

Experimentiert mit verschiedenen Schriftarten, bei größeren Karten mit Schriftmixen, auf weißem Pappkarton mit Farbe und was immer euch sonst noch so einfällt.

 

 

Wer Lust auf noch ein paar mehr Beispiele hat, kann sich gerne hier bei sweet-wedding-stuff umschauen, dort gibt es diesmal die ausführlichere DIY-Anleitung für die Geschenk-Karten zu sehen - weil es auch so besonders gut zum Thema Hochzeit passte... :)

 


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