flcty DIY-Blog - Archiv 2017


VIVIENNE Sweater – mit Doppel-V und Retro-Look in den Frühling

 

Bei diesen Farben bekomme ich immer direkt Lust auf ein Eis. So was sorbetartiges. Oder ein fieses gefärbtes Softeis. Mhhhh. Die Idee für diesen Pullover in Pastell kam mir dann aber doch nicht am Eisstand, sondern bei einer Tasse Tee letztes Jahr im Dezember kurz nach meinem Geburtstag. Da hatte ich mir nämlich ein groooßes Paket von We Are Knitters gegönnt und überlegt, was man denn Schönes aus der feinen Schafwolle machen könnte. Gestreifte Regenbögen hatte ich schon in meinem Notizbuch, also sollte was anderes her. Da ich mich allerdings bei all den schönen Farben nicht hatte entscheiden können, musste es auf jeden Fall ein mehrfarbiger Pullover werden, denn für einen einfarbigen hatte ich nicht genug Knäuel in nur einer Farbe bestellt. Ein paar Kritzeleien später lag dann der Entwurf für den VIVIENNE Sweater vor mir. Der Name? Inspiriert vom doppelten V, das sowohl das Vorderteil als auch die Rückseite ziert. Lust auf selber stricken? Kein Problem, die Anleitung ist bereits in der Mache. Für heute erstmal ein paar erste Eindrücke… 

 

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Andere Wolle? Andere Größe? Kein Problem: So rechnet man Strickmuster um!

 

Ihr kennt das bestimmt: Ihr habt ein Strickmuster gesehen, das nicht so richtig in der passenden Größe angeboten wird – den Pullover findet ihr allerdings richtig schön und ihr würdet ihn gerne stricken. Nur eben nicht total oversized oder wurstpelleneng. Oder die Größenangaben des Strickmusters passen, allerdings wollt ihr den Pullover mit einer komplett anderen Wolle stricken und die angegebene Maschenprobe stimmt daher vorne und hinten nicht. In beiden Fällen hilft nur umrechnen. Als ich mich die ersten Male daran versucht habe, habe ich es einfach Pi mal Daumen, einfach ein paar Maschen und Reihen mehr oder weniger genommen. Das hat mal geklappt und mal überhaupt nicht – und am Ende gilt wie immer: gute Vorbereitung ist die halbe Miete. 

 

Mit meinen eigenen Strickmustern habe ich ja gerade erst angefangen und die Anleitungen kommen – zumindest fürs Erste – in Onesize daher, und zwar in meiner Größe. Nicht, weil ich unglaublich faul bin, sondern weil ich auf diese Art nämlich am besten abschätzen kann, ob ein Pullover gut sitzt oder passt. Egal, ob es sich um eine weitere oder engere Variante handelt. Bis ich noch ein paar mehr Freiwillige meiner Freundinnen vermessen durfte, muss es also erstmal mit Onesize funktionieren. Das sollte aber kein Problem für alle unter euch sein, für die meine "Einheitsgröße" nicht so gut passt. Es gibt nämlich einen ganz einfache Methode, wie man Strickmuster für seine eigene Größe anpassen und umrechnen kann. 

 

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KAYA Sweater – ein neuer Regenbogen-Pullover

 

Wake up and turn me loose

For the rain is falling 

Got to have Kaya now

 

So. Das Ganze jetzt einmal gesungen von Bob Marley vorstellen, bitte. Nach dem Song ist der Pullover allerdings gar nicht benannt, sondern nach meiner Freundin Kaya, für die ich diesen Pullover gestrickt habe. Und ich habe mir überlegt, ab sofort meine Anleitungen nach der Person zu benennen, für die ich das erste Stück gestrickt habe. Wenn es sich anbietet und sofern meine Lieben damit einverstanden sind, versteht sich. Neue Strickdesigns zu entwerfen ist für mich ohnehin eine sehr persönliche Sache. Wenn ich eine neue Idee im Kopf habe, dann denke ich oft schon an jemanden, für den genau dieser Pullover oder dieses Stirnband perfekt wäre. Oder ich habe selbst nicht das richtige für mich gefunden – in dem Fall gibt's dann natürlich weiterhin einen anderen Namen für die Designs, den ich passend finde. In diesem Fall heißt der Pullover auf jeden Fall Kaya. Und ich hoffe, sie mag ihn. Ich habe ihn für die Bilder zunächst mal probegetragen und hoffe nun, euch gefällt der KAYA Sweater genauso gut wie mir. Für euch gibt's dann in Kürze wieder die passende Anleitung dazu – also stayed tuned, ihr Lieben!

 

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Aus der Mode: Last Minute DIY Clutch

 

Auuufregend! Gerade hatte ich die Ehre, an der Seite der unglaublich zauberhaften Caro in einer Folge "Aus der Mode" mitzumachen – und ihr konntet die Folge jetzt im ZDF Morgenmagazin Volle Kanne angucken. Wer es verpasst hat, hier geht's noch mal zum Video.

 

Pünktlich zur Berlinale haben wir in der Sendung zwei richtig schicke Taschen aus Kunstleder genäht. Die funktionieren aber auch ohne Berlinale und zu jedem anderen Anlass, zeitloses und schlichtes Design sei Dank. Das Allerbeste an den Taschen ist jedoch: man braucht wirklich nur wenige Minuten, um sie zu nähen. Besser geht's doch nicht, oder? 

 

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Online sticken lernen und alte, schlichte Klamotten aufhübschen!

 

Ooops, I did it again… Und zwar

 

1. euch allen einen Ohrwurm von Britney und

2. einen Online-Kurs von Makerist.

 

Letzteres, um meine etwas eingerosteten Kenntnisse in Sachen Stickkunst aufzufrischen. Sticken ist ja gerade DAS große DIY-Ding. Überall kann man Blusen, Shirts und Pullover mit hübschen Stickereien kaufen und Instagram ist voll von Bildern mit hübschen Motiven in Stickrahmen oder selbst bestickten Klamotten. Und ich selbst kann mich auch nicht mehr davon freimachen, dass ich alles in meinem Schrank besticken und mit eigenen Motiven aufmotzen möchte. Nachdem ich letztens schon einen schlichten Strickpullover frei Hand mit ein paar Blümchen bestickt habe, wollte ich doch noch mal ein paar weitere Stiche ausprobieren und sehen, was die Profis so dazu zu sagen haben. 

 

Die gute Erkenntnis: bei meinem Freihandversuch hab ich gar nicht so viel falsch gemacht. Die noch bessere Erkenntnis: Es geht aber auch immer noch einfacher und besser. In dem Online-Kurs von Makerist habe ich zum Beispiel gelernt, welche Stiche für welche Art von Muster am besten geeignet sind, mit welchen man die schönsten Struktureffekte erzielen kann und welche zum Beispiel für Flächen und welche eher für Ränder genutzt werden können. Wenn ihr auch Lust habt, für die nächsten Stickprojekte noch mal ein wenig Inspiration und Technik-Kenntnisse zu tanken: Hier geht es zum Online-Stickkurs von Makerist.

 

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Ein Wochenende in Wien

 

Was kommt einem wohl als erstes in den Sinn, wenn man an Wien denkt? Ein Wiener Schnitzel vielleicht. Oder der Prater. Oder eine Wiener Melange. Oder Mozartkugeln. Soweit, so gut. Natürlich steckt hinter jeder Stadt viiieeel mehr als die typischen Klischees oder ersten Assoziationen – zu behaupten, man könnte alles an einem Wochenende durchschauen und direkt zum Insider avancieren, wäre natürlich vermessen. Wie auch immer wir uns nun auf unserem Kurztrip in die österreichische Hauptstadt im Versuch, einen Mix aus touristischen Klassikern und ein paar weniger offensichtlichen Highlights mitzunehmen, geschlagen haben – das können wohl nur Einheimische beurteilen. Gefallen hat es uns auf jeden Fall hervorragend und trotz der eisigen Temperaturen haben wir uns die langen Stadtspaziergänge nicht nehmen lassen. Mit vielen Kaffee-und-Kuchen-Unterbrechungen versteht sich, so viel Tourist muss man in Wien nämlich auf jeden Fall sein!

 

 

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Die besten Notizbücher für dein Bullet Journal – für jedes Budget!

 

Uff, blicken wir mal der Wahrheit ins Gesicht. Für tolle Notizbücher kann man gaaanz schön viel Geld ausgeben, wenn man will. Nur will man das ja vielleicht gar nicht immer und wenn doch, dann möchte man vorher auch wissen, ob diese teuren Bücher auch wirklich halten, was sie versprechen. Und welche günstigeren Alternativen man sich ebenso gut für sein Bullet Journal anschaffen kann. Seit meinem ersten Artikel über Bullet Journaling werde ich immer öfter gefragt, welche Notizbücher ich wirklich gut empfehlen kann – und zwar für jeden Geldbeutel. Diese Frage habe ich jetzt einfach mal zum Anlass genommen, mich noch ein wenig schlauer zu machen. Bislang habe ich meistens die Bücher von Leuchtturm und nuuna als Bullet Journal genutzt. Aber natürlich gibt es da draußen noch viiieeel mehr zu entdecken. Nur nicht ganz so offensichtlich. Also, wenn ihr gerade auf der Suche nach einem passenden Notizbuch für euch selbst – oder zum Verschenken – seid, dann hab ich heute vielleicht genau den richtigen Tipp für euch.

 

Die hier vorgestellten Notizbücher sind ganz grob unterteilt nach Preisklassen: bis 10 Euro, bis 20 Euro und über 20 Euro. Bei manchen Anbietern vermischt es sich ein bisschen mit den Preisklassen, viele haben natürlich unterschiedliche Produkte in verschiedenen Preisklassen. Also, nagelt mich nicht auf die Kategorien fest, es ist mehr als Richtlinie gedacht… Nun viel Spaß beim Stöbern! Und wenn ihr selbst noch ein paar schöne Tipps habt: Ab in die Kommentare damit :) 

 

 

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Justine Sweater – Anleitung

 

Tadaaa! Hier ist sie: Die Anleitung für den JUSTINE SWEATER, die ich euch vor einigen Tagen versprochen habe. Allerdings nicht wie gewohnt in vollständig hier niedergeschriebener Variante, sondern als pdf-Download am Ende des Artikels. Und damit komme ich auch schon zur angekündigten Ankündigung, denn der Grund, warum ich meine Anleitungen ab sofort als Download anbiete, ist ganz einfach und wie schon letztes Mal gesagt, für mich auch ein bisschen aufregend: Damit es auch in Zukunft viele weitere schöne Strickanleitungen gibt, eröffne ich demnächst meinen eigenen Online-Shop für Strickanleitungen! Aber keine Sorge, wenn ihr euch jetzt auf eine kostenlose JUSTINE-Anleitung gefreut habt: Die gibt es auch, und zwar noch so lange, bis mein Shop offiziell aufmacht. (Und ein bisschen dauert das noch…) Also, schnell die Anleitung jetzt direkt herunterladen und kostenlos sichern! 

 

Und klaro, dauerhaft kostenlose Anleitungen sind und bleiben auch weiterhin fester Bestandteil meines Blogs, versprochen! Nur die aufwändigeren Anleitungen, gerade für größere Projekte wie Pullover, von denen in Zukunft noch einige dazukommen werden (mein Notizbuch ist randvoll mit Ideen, ich brauche nur noch acht zusätzliche Arme, um sie alle schnell umzusetzen), die gibt's dann eben im Online-Shop. Jetzt aber zurück zu JUSTINE. Den Download für die kostenlose Strickanleitung findet ihr am Ende des Blogposts. Ich wünsche euch ganz viel Spaß dabei und freu mich auf euer Feedback!

 

 

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Justine Sweater – vorne business, hinten party

 

Meine zweite Anleitung für einen DIY-Strickpullover ist so gut wie fertig. Dieses Mal ging es auch deutlich schneller als noch mit dem Regenbogenpullover von letzten Mal. Und warum? Ich hatte eine riesengroße Hilfe: den Online-Kurs "Designe deinen eigenen Pullover" von Makerist, in dem gerade ich so eiiiiniges darüber gelernt habe, wie man sein eigenes Strickpullover-Design entwirft, in eine Strickanleitung übersetzt und dann ohne Haare raufen und anschließende Überraschungen umsetzen kann. Mein erster Gedanke: Ach, so geht das auch?! Allerdings – Planung ist nämlich die halbe Miete. Bisher lief das bei mir immer folgendermaßen: Idee im Kopf, schnelle Skizze, kleinstmögliche Maschenprobe, ausprobieren. Wenn's klappt: Anleitung draus machen. Hat zwar auch funktioniert, nur der Weg bis zum erfolgreich fertig gestrickten Pullover entsprach dann halt eher der trial and error Methode. Inklusive einiger Wutanfälle im stillen Kämmerlein, einer Menge aufribbeln und neu machen und Anleitungensnotizen, bei denen ich hinterher große Mühe hatte, durch meine eigenen Gedanken durchzusteigen. 

 

Makerist sei Dank hat das jetzt hoffentlich ein Ende. Der Pullover, den ich euch heute vorstelle, ist jedenfalls vergleichsweise stressfrei entstanden. Wie im Kurs empfohlen, habe ich mich brav von der Skizze über die gründliche Maschenprobe und das sorgfältige Ausrechnen bis hin zum Loslegen durchgearbeitet. Und siehe da: Es funktioniert! So ein bisschen – vermeintlich lästige – Vorarbeit erspart einem jede Menge Haare raufen und fluchen. Jetzt muss ich "nur noch" das mit dem Stricktempo besser hinkriegen, und dann könnte ich den lieben langen Tag an neuen Ideen und Strickpullover-Designs feilen. Wäre schön, wenn es dafür auch noch einen Online-Kurs gäbe… 

 

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in Planung: Capsule Wardrobe

 

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr in euren Kleiderschrank guckt und euch dafür schämt, dass er gleichzeitig aus allen Nähten zu platzen droht und ihr doch nicht das richtige zum Anziehen für den Tag oder den entsprechenden Anlass findet? Bei mir kam dieses Gefühl jedenfalls im letzten Jahr unangenehm oft auf. Ich will nicht so viel besitzen und kann mich doch nur schwer von Dingen trennen. Man hat schon so viel und dann hat die Kollegin, die Freundin oder die Schwester so ein schönes Teil an und schon hat man wieder Lust, sich was ähnliches zu kaufen. Oder, und das ist mein persönliches schlimmstes Kaufverhalten: als Aufmunterung oder Trostpflaster für sich selbst an stressigen Tagen. SHOPPING. Was mir beim Basteln schon immer besser gelingt, das fehlt in der Garderobe noch: Mehr Upcycling, mehr Kombinieren von bestehenden Dingen, weniger aufheben, mehr (realistisch) aussortieren, minimalistisch bleiben, viel bedachter und weniger impulsiv sein in der Auswahl.   

 

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so startest du mit deinem Bullet Journal durch

 

Wer meinen Blog ein wenig verfolgt, hat wahrscheinlich schon mitgekriegt, dass ich neben Strick- und DIY-Projekten auch eine groooße Schwäche für Bullet Journaling habe. Pünktlich zum neuen Jahr ist es zum Glück auch wieder soweit: Ich habe mein eines Bullet Journal vollgekriegt und jetzt liegt ein neues, unbeschriebenes und ganz blitzeblanko reines Notizbuch vor mir und ich darf den Stift an die ersten Seiten ansetzen. Herrlich! 

 

Passend zum Jahres- und Notizbuchstart habe ich von dem französischen Online-Shop La petite Épicerie (höööchst gefährlich –also großartig– für DIY- und Bastelfreunde) habe ich ein wundervolles Päckchen voller toller Dinge zur Verfügung gestellt bekommen, die einem das Leben als Bullet Journal-Süchtiger noch weiter versüßen. Ich sag nur: Radiergummis in Macaron-Form, die nach Vanille duften! Hallo?! Mein 6-jähriges Ich wäre durchgedreht. Ok, mein 34-jähriges auch. Natürlich verrate ich euch auch, wo ihr diese tollen Sachen ebenfalls herbekommt und wie ihr das neue Jahr nutzen könnt, um mit einem neuen Bullet Journal schön organisiert durchstarten könnt. Vielleicht trifft das ja sogar schon den einen oder anderen guten Vorsatz...? 

 

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Dänemark

 

Lust auf Ruhe, Erholung, lange Strandspaziergänge, anschließende gemütliche Stunden vorm Kamin oder Sauna-Nachmittage? Dann packt sofort eure Sachen, schnappt euch eure Freunde und fahrt nach Dänemark. Wir haben gerade eine Woche mit einer 7-köpfigen Reisegang in einem Ferienhaus in der Nähe von Hvide Sande zwischen Fjord und Nordsee verbracht und es war einfach großartig! Schon nach zwei Tagen wussten wir nicht mehr, welcher Wochentag gerade ist – für mich immer ein Zeichen, dass die Erholung bereits einsetzt – und am Ende fühlte sich die eine kurze Woche nach laaanger Erholung an. Ein Traum! 

 

Heute geht es dann nach einer ebenfalls gefühlten 100-jährigen Pause endlich mal wieder zum Sport. Der Dezember mit seinen vielen Glühweinabenden, Weihnachtsfeiern, der Völlerei der Weihnachtsfeiertage und die Woche dänischer Puddingstriezel-, Bier- und Mehlspeisendiät haben ihre Spuren hinterlassen…  Jetzt aber erstmal die Bilder der landschaftlichen Highlights, die zumindest bei mir den direkten Wunsch auslösen, die Sachen wieder einzupacken und direkt zurückzufahren! 

 

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